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K20 - u.a. Otto Dix im K20

Otto Dix – Der böse Blick

11.02. – 14.05.2017
K20 Grabbeplatz

Otto Dix (1891-1969), berühmter Maler und berüchtigter Bürgerschreck, verbrachte von Herbst 1922 bis November 1925 intensive Schaffensjahre in Düsseldorf. Als Mitglied der revolutionären Künstlergruppe Das Junge Rheinland entwickelte er seine kritische Handschrift, die ihn in der Kunst des 20. Jahrhunderts unverkennbar macht. Dieser künstlerisch wie menschlich prägenden Phase widmet die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen die Ausstellung Otto Dix – Der böse Blick. Gezeigt werden ca. 200 Gemälde, Aquarelle und Grafiken aus nationalen und internationalen Sammlungen.

Als der mittellose Dix im Oktober 1921 das erste Mal aus Dresden nach Düsseldorf kam, erhoffte er sich im Rheinland Ausstellungsmöglichkeiten und lukrative Porträtaufträge. Mit großem Ehrgeiz und noch größerer Arbeitswut entwickelte er sich in den folgenden drei Jahren vom expressiv-veristischen Dadaisten zum neusachlichen Porträtisten: Schonungslos fixierte er seine Mitmenschen auf der Leinwand. Als er 1925 – charakterlich und künstlerisch gereift – nach Berlin ging, eilte ihm sein gesellschaftskritischer Ruf voraus. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen präsentiert mit Otto Dix – Der böse Blick die erste monografische Ausstellung über diese außerordentlich produktiven Jahre des Künstlers. Im Anschluss reist die Ausstellung weiter zur Tate Liverpool.

Die exzentrische Moderne

14.04. – 12.08.2018
K20 Grabbeplatz

Mit der Ausstellung Die exzentrische Moderne hinterfragt die Kunstsammlung die großen Erzählungen der westlichen Moderne und die eigene Sammlungsgeschichte. Gezeigt werden künstlerische Praktiken, die außerhalb Europas und Nord-Amerikas im Austausch mit oder unabhängig von der sogenannten "klassischen Moderne" entstanden sind und von der traditionellen westlichen Kunstgeschichtsschreibung nur wenig berücksichtigt wurden.

Marcel Broodthaers.
Eine Retrospektive

04.03. – 11.06.2017
K21 Ständehaus

Marcel Broodthaers. Eine Retrospektive ist eine große Überblicksschau über das vielfältige Werk des belgischen Künstlers Marcel Broodthaers (1924-1976), der im Umfeld von Pop, Minimal und Konzeptkunst eine kritische, eigenwillige Position formuliert. Innerhalb kürzester Zeit fand Broodthaers in der avantgardistischen Kunstszene großen Anklang mit institutionskritischen, installativen und kinematografischen Arbeiten, auf denen seine tragende Bedeutung für die bildende Kunst im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert basiert.

Organisiert von The Museum of Modern Art, New York und dem Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid.

 

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