Denken Sie über gesunde Ernährung nach – Ihr Körper dankt es Ihnen!

Wir werden mit vielen Lebensmitteln konfrontiert, die uns nicht gut tun.

Zu allererst ist Raffinade-Zucker zu erwähnen, gerne ist Zucker in Lebensmitteln auch aufgeteilt erwähnt, dann wirkt es weniger zuckerlastig: Glukose, Fructose, Zucker.

Dabei reichen ca. 60g Süßigkeiten am Tag, um als Erwachsener glücklich zu sein. Kinder benötigen allenfalls eine kinderhandvoll Süßes am Tag. Da aber in vielen fertigen Lebensmitteln bereits Zucker enthalten ist, werden diese Grenzwerte fast immer überschritten, WHO spricht von 6 TL Zucker/25g am Tag als Grenzwert bei Erwachsenen.

Zucker und isolierte Kohlenhydrate, z.B. in Pasta mit Ketchup gegessen, treibt den Blutzuckerspiegel nach oben, entsprechend schüttet die Bauchspeicheldrüse vermehrt Insulin aus, um den Zucker in die Zellen zu verbringen, wo dieser in Energie umgewandelt wird. Überschüsse lagern sich in der Leber ab, wenn der Platz dort nicht ausreicht, entstehen woanders die berüchtigten Fettpölsterchen. Da wir heutzutage permanent essen und vielfach nur Zucker und Kohlenhydrate ohne notwendige Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine zu uns nehmen, ist der Körper permanent zu hohen Zuckerwerten ausgesetzt. Der Körper produziert dann permanent Insulin, irgendwann schafft er es nicht mehr, es bilden sich Entzündungsherde, es droht u.a. Diabetes. Es heißt sogar, dass dadurch ein Insulinmangel im Gehirn eintritt, der auch Alzheimer auslösen soll.

 

Viel schlimmer aber ist, dass wir viel zu viel Weißbrot, Backwaren essen. Vollkorn klingt da schon besser als ein Weizenkorn ohne Schale. Denn in der Schale und im Kern sind die benötigten Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien.

Zum Verarbeiten des Blutzuckers benötigt der Körper weiter Mangan und Vitamin B1, wenn er aber nur ein Weizentoast und sehr zuckerhaltige Marmelade zu sich nimmt, so fehlt beides. Denn auch diese sind nur im vollen Korn enthalten. Ihr Körper muss sich diese Stoffe dann im Körper suchen, wenn die Ernährung aber sehr einseitig ist, wird er diese nicht finden.

Radikale nehmen wir zudem über die Abgase, Rauchen, Alkohol und Pestizide noch zu uns, die auch als Krankheitserreger gelten.

Obst ist auch nicht nur noch gesund, es gibt viele Obstsorten, die mit hohem Zuckergehalt gezüchtet wurden. Ursprünglich schmeckten Trauben, Äpfel und Orangen nicht annähernd so süß, wie wir es heute gewöhnt sind.

Wenn Sie dann noch ungesunde Fette und viel Fleisch essen, ist der Ruin Ihres Körpers vorprogrammiert.

Wir können nicht jedes Obst auf überhöhten Zuckergehalt untersuchen, aber wir können Bio-Obst bevorzugen und Vollkornprodukte in den Speiseplan aufnehmen, das ist doch schon ein Anfang.

 

Starten Sie eine veränderte Ernährung jetzt in der Fastenzeit  –

Vermeiden Sie Zucker und isolierte Kohlenhydrate (z.B. Kuchenstück oder Nudeln)

Frühstück:

Starten Sie morgens mit 1 Glas Milch oder essen 125g Naturjoghurt, möglichst ungesüßt. In den Naturjoghurt rühren Sie Honig oder Müsli/Honig/Nüsse oder etwas klein geschnittenes Obst und Agavendicksaft.

Dann wählen Sie einen guten Bäcker und kaufen dort Dinkelbrot oder anderes Vollkornbrot, da dürfen 500g auch mal 3 EUR kosten, Ihr Körper dankt es Ihnen. Essen Sie ruhig 2-3 Scheiben am Morgen.

Reduzieren Sie Marmelade mit 50% und mehr Zuckeranteil. Machen Sie Marmelade oder Haselnusscreme ohne Palmfett einmal selber, das geht sehr schnell.

Essen Sie Frischkäseaufstrich oder Kräuterquark, gerne auch selbst gemacht.

Bei Frischkäseaufstrich aus dem Supermarkt achten Sie darauf, dass wenige Inhaltsstoffe aufgeführt werden, auch Ei sollten Sie in einem solchen Aufstrich meiden. Am besten enthält ein solcher Kräuter oder Paprika, Tomaten, auch Thunfisch oder Lachs. 3 Eier soll ein Erwachsener pro Woche essen, wenn er alle Lebensmittel zusammenzählt, wo Ei „ungewußt“ enthalten ist, wird er schnell auf höhere Mengen kommen.

Meiden Sie Wurstwaren.

Essen Sie morgens gerne mal ein Stück Gurke oder Tomate.

Trinken Sie dazu gerne einen Kaffee oder schwarzen Tee, aber über den Tag trinken Sie bitte 2,5 L Wasser oder auch Grüntee und andere ungesüßte Früchtetees/Roiboostee/Pfefferminztee. Neben allen Organen dankt Ihnen auch die Bandscheibe den hohen Wasserkonsum.

 

Mittagessen

Essen Sie ruhig eine große Portion zur Mittagszeit, aber achten Sie darauf, dass ausreichend Gemüse auf dem Teller liegt. Gerne essen Sie dazu noch ergänzend Rohkost, z.B. einen Salat oder Paprikastreifen mit Dip dazu. Die Gemüsemenge darf bis zu 2/3 des Gerichts gerne ausmachen.

Essen Sie Hülsenfrüchte, wie Linsen oder gerne Kartoffeln, Vollkornreis oder Dinkel statt einfachen Nudeln. Und würzen Sie mit Kräutern statt viel Salz.

Reduzieren Sie Ihren Fleischkonsum, essen Sie mehr Fisch und wählen beim Fleisch eher Huhn. Und essen Sie auch mal Wild, welches nicht aus Massentierhaltung stammt. Meiden Sie zu viel Nitratpökelsalz in Fleisch. Wir nehmen viel zu viel Salz beim Essen zu uns.

Mal ein T-Bone-Steak ist aber durchaus okay, essen Sie dieses dann aber bewußt. Und meiden Sie Würstchen mit hohem Fettgehalt und anderes fettiges Grillfleisch, oftmals eingelegt in Marinade. Kaufen Sie, wenn möglich, eher beim Metzger, der von regionalen Bauernhöfen direkt sein Fleisch bezieht. Ja, das ist alles teurer, aber gutes Essen hat seinen Preis.

 

Snack

Kombinieren Sie ein Kuchenstück doch einmal mit einem Apfel. Kuchen mit wenig Teig und viel Obst schmeckt auch sehr gut. Snacken Sie zudem Mini-Brezeln mit Sesam oder Popkorn und Gummibärchen statt Milchschokolade.

 

Abendessen

Essen Sie Vollkornbrot mit Kräuterquark oder Hüttenkäse gewürzt mit Currypulver statt Wurstwaren. Essen Sie gerne einen Salat abends, auch ein Linsensalat oder Avocadosalat sind tolle, leckere Alternativen.

 

Und legen Sie einmal Essenspausen ein, z.B. zwischen dem Frühstück um 7.30 Uhr und dem Mittagessen um 13.00 Uhr, das tut Ihrem Körper gut. Auch den Kaffee oder die Zigarette zwischendurch sollten Sie meiden, diese treiben auch den Blutzuckerspiegel erneut hoch.

Dann schauen Sie, wie Sie sich um Ostern herum fühlen, wenn die Fastenzeit endet. Hat es Ihnen gut getan? Fühlen Sie sich vitaler? Vielleicht behalten Sie Ihren neuen Lebensstil dann bei!

 

Der Artikel stellt Anregungen dar, es stellt nur meine persönliche Meinung dar. Bei Krankheiten fragen Sie bitte Ihren Arzt.

Autorin Maren Jackwerth

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